22.06.2022

Anwenderbericht: Vorsprung durch EU-geförderte Wasserstrahlfertigung “Powered by STM”

Mit einer subventionierten STM-Wasserstrahlanlage gelingt dem findigen Metallbauer Uwe Seck der Sprung vom lokalen Nischenanbieter zum regionalen Just-in-time-Tausendsassa für die Industrie.

Seit 1998 betreibt Uwe Seck (55) zusammen mit seinem Sohn, seiner Frau und zwei Mitarbeitern sein Metallbau-Unternehmen im hessischen Bad Camberg. Seine berufliche Leidenschaft liegt im „machbar machen“, sein Schwerpunkt sind Individualanfertigungen wie Firmenschilder, Garten-Objekte und individualisierte Geschenke für Privatkunden sowie EN-1090-2 zertifizierte Stahlteil-Serien für Kleinunternehmen aus der Region. Schnell etabliert er sich als kreativer Spezialist für Sonderanfertigungen aus Metall. Lukrativ sind vor allem seine Gewerbekunden, für deren Aufträge er lasergeschnittene Teile von einem 35 km entfernten Lohnfertiger zukauft. Schnell werden es Schneidteile im Wert von 45.000 € im Jahr, auf die er immer länger warten muss. Das gefällt dem Unternehmer nicht. Er will autark in der Fertigung werden und beginnt nach günstigeren Alternativen zum Laserschneiden zu suchen. „Alles aus einer Hand“ lautet das neue Ziel. Am Ende ist es Sohn Tim, selbst angehender Werkzeugmechaniker, der ihn auf die Wasserstrahl-Technologie bringt. Auf Messen und in der Fachliteratur wird er auf STM aufmerksam und schafft sich im Herbst 2019 eine 19 Jahre alte STM MasterCut-Portalanlage mit 3×2 Meter Schneidtisch an – inklusive einem Jahr Garantie plus Support. Damit macht sich Uwe Seck nicht nur auf einen Schlag unabhängig, sondern eröffnet sich auch ganz neue Geschäftsfelder. Bald schneidet er nach Bedarf mit Abrasiv oder Reinwasser und fertigt neben Schneidteilen aus Metall auch Werkstücke aus Keramik, Holz, Gummi, Granit, Feinsteinzeug, Kupferschaum, Kunststoff und diversen Sonderwerkstoffen.

STM TechWeek 2020 - first interactive STM in-house exhibition on the subject of waterjet cutting
STM PremiumCut / STM PremiumCut IFC - Wasserstrahl-Schneidanlage

Herausforderung:

Nach 18 Monaten und 700 Betriebsstunden sind Vater und Sohn überzeugt: Die Wachstums-Möglichkeiten übersteigen die aktuellen Kapazitäten des Betriebes. Mit dieser Erkenntnis fällt die Entscheidung, den Betrieb neu auszurichten und sich auf die lukrativere Fertigung für den gewerblichen Bedarf zu spezialisieren. Aus Neugierde erkundigt sich Seck bei STM nach einer leistungsfähigeren Anlage. Dort empfiehlt man ihm eine PremiumCut-Anlage inklusive Schneidkopf mit Winkelfehlerausgleich, servogetriebener Hochdruckpumpe und OneClean-Schneidwasseraufbereitung. Ein rundum energieeffizientes Präzisions-System, das Uwe Seck in punkto Qualitä